Sommertour 2020

Kurz vor Ende der Sommerferien machen wir uns in jedem Jahr zusammen mit unseren Abgeordneten Reinhold Hilbers (Landtag) und Albert Stegemann (Bundestag) auf, Einrichtungen und Firmen in der Samtgemeinde Emlichheim zu besuchen. Auch in diesem Jahr fand unsere Sommertour wieder statt, wenn auch unter den verschärften Regelungen der Corona-Pandemie.

Am vergangenem Samstag ging es zu nächst zur Grundschule Emlichheim. Themen wie die Schulsozialarbeit und die Umbaumaßnahmen an den Schulgebäude an der Berliner Straße waren dabei die großen Themen im Gespräch mit Samtgemeindebürgermeisterin Daniela Kösters und Schulleiter Ralf Oertlinger.

Eine weitere Station war das Sportgelände des SCU Emlichheim. Mit Förderung der Gemeinde Emlichheim, des Landkreises und einem erheblichen Eigenanteil des Sportvereins wird hier eine neue Flutlichtanlage installiert. Die Auswirkungen des Covid-Pandemie auf das Ehrenamt waren ebenso . Zu guter letzt ging es zur Raiffeisen Tankstelle und zum Pleno. Joachim Jansen erläuterte das Konzept der Tankstelle mit angeschlossenem Waschpark und Restaurant.

Nicht nur zu Sommertour sind wir in Unternehmen und Einrichtungen unterwegs. Auch darüber hinaus finden kleine Besuche und Gespräche selbstverständlich statt. Sollten Sie ein Anliegen haben oder eine Einrichtung der CDU präsentieren wollen, nehmen Sie gerne Kontakt mit uns auf.

 

Radweg K19

Mit dem Radwegebau geht es auch 2020 weiter in der Grafschaft. In der Grafschaft sind an 80% unserer Kreisstraßen Radwege vorhanden. Es werden immer mehr. Die Landesstraßen in der Grafschaft sind zu 100 % mit Radwegen versehen. Es gilt einmal mehr: Wir sind ein fahrradfreundlicher Landkreis und bewerben uns erneut für dieses Label.

Entlang der Kreisstraße 19 von Emlichheim bis Georgsdorf arbeitet der Landkreis an der zeitnahen Umsetzung eines Radweges. Seit vielen Jahren warten die Menschen dort auf einen Radweg und mehr Verkehrssicherheit. Dabei ist ein neues Konzept entwickelt worden. Es ist in die Prioritätenliste des Landes aufgenommen worden. Der vorhandene, touristische Radweg, südlich des Coevorden-Piccardie-Kanals, wird dabei in Planungen mit einbezogen. Künftig werden auf der nördlichen Seite einzelne Radwegeabschnitte erstellt, die dann an eine Querungsmöglichkeit über den Kanal auf den touristischen Radweg angeschlossen werden. So entsteht eine lückenlose Radwegverbindung und gleichzeitig eine Anbindung der Häuser an der K 19. Der Landkreis trägt die Maßnahmen entlang der K 19. Die beteiligten Gemeinden und Samtgemeinden setzen gemeinsam mit dem Landkreis den touristischen Radweg in Stand. Insgesamt entsteht ein Radwegekonzept, dass den Sicherheitsbedürfnissen der Anwohner und Nutzer der Kreisstraße 19 gerecht wird und gleichzeitig das bestehende Radwegenetz südlich des Kanals aufwertet. 

Den Radweg an der Kreisstraße 40 in der Samtgemeinde Uelsen haben wir fest im Blick. Das ist die Strecke, die bis vor kurzem mit den Rotstreifen versehen war und als Modellprojekt galt. Die Planungen für die schnelle Erstellung eines separaten Radweges laufen mit hoher Priorität. Nachdem die roten Seitenstreifen, mit denen die Anwohner und wir, sehr gute Erfahrungen gemacht haben, auf Anordnung des Bundes wieder entfernt werden mussten, wollen wir den wieder entstandenen Gefahrenpunkt schnellstmöglich entschärfen. 

Sternenkinderfeld auf dem Friedhof in Emlichheim

Bereits im letzten Jahr haben sich die politischen Gremien der Samtgemeinde auf den Weg gemacht, sich mit neuen Bestattungsformen und wichtigen Themen auf dem Emlichheimer Friedhof zu beschäftigten. Ein wichtiges Anliegen ist die Schaffung eines Sternenkinderfeldes. Als Sternenkinder werden Kinder bezeichnet, die vor, während oder kurz nach der Geburt verstorben sind. 

In einem Auswahlprozess hat sich die Kommission für eine ansprechende Gestaltung mit Rückzugs- und Gedenkmöglichkeiten entschieden (Zeichnung links). In den kommenden Jahren werden weitere Maßnahmen umgesetzt, beispielsweise die Sanierung der Friedhofskapelle. Erste Planungsleistungen sind dafür auf den Weg gebracht worden, außerdem laufen derzeit Planungen für eine Urnensteelenwand. Für die Neu- und Umgestaltung des Areals sind 300.000 Euro bis zum Jahr 2023 im Haushalt der Samtgemeinde eingeplant. 

Ferwehrhaus und Fahrzeug für Laar

Die vorbereitenden Maßnahmen zum Neubau eines Feuerwehrhauses in Laar schreiten voran. Der Flächennutzungsplan und der Bebauungsplan wurden in der jüngsten Sitzung des Samtgemeinderates und des Gemeinderates Laar auf den Weg gebracht. Für dieses Bauleitplanverfahren war eine archäologische Ausgrabung durchzuführen, die mittlerweile abgeschlossen ist. Damit können die weiteren Planungen vorangetrieben werden. Wir unterstützen diese Maßnahme und hoffen, dass bald mit den Bauarbeiten begonnen werden kann.

Außerdem hat die Samtgemeinde den Auftrag zur Anschaffung des Löschgruppenfahrzeugs LF 10 Logistik für die Ortsfeuerweh Laar vergeben. Im Vorfeld der Ausschreibung für die Anschaffung des Löschgruppenfahrzeugs LF 10 fanden durch die Fahrzeugkommission der Ortsfeuerwehr Laar verschiedene Fahrzeugbesichtigungen statt, sodass ein optimales Leistungsverzeichnis erstellt werden konnte. Die Vergabe erfolgte nach der Ausschreibung an die Firma Scania für das Fahrgestell und an Lentner für den Aufbau. Damit kann das Fahrzeug erstellt werden. Die Feuerwehr Laar freut sich auf Lieferung nach der Fertigstellung.

Neue Bauplätze in Hoogstede

Im aktuellen Baugebiet „Möllenkamp IV“ am Ortsausgang Richtung Esche ist von den 35 Bauplätzen noch ein Bauplatz verfügbar. „Anfang 2019 hat der Verkauf der noch freien Bauplätze kräftig angezogen“, berichtet Bürgermeister Fritz Berends. Parallel dazu mehrten sich auch die Anfragen nach einem neuen Baugebiet. Ende 2019 konnte die Gemeinde in direkter Nachbarschaft zu einer eigenen Fläche ein Grundstück erwerben. Somit soll schräg gegenüber dem aktuellen Baugebiet „Möllenkamp IV“ (siehe Foto) auf einer Gesamtfläche von etwas mehr als drei Hektar das neue Baugebiet „Mühlenweg“ entstehen. „Samtgemeinde und Gemeinde haben Einleitungsbeschlüsse zur Änderung des Flächennutzungsplans (F-Plan) und Aufstellung des Bebauungsplans (B-Plan) gefasst“, erläutert der Bürgermeister. Beauftragt mit der Bauleitplanung wurde die NWP Planungsgesellschaft in Oldenburg. „Wir wollen und müssen die Planung zügig voranbringen, denn mittlerweile liegen über 30 Bewerbungen für einen Bauplatz vor“, macht Berends den hohen Planungsdruck deutlich. „Wir wollen die überwiegend jungen Leute, die sich beworben haben, im Ort behalten“, so der Bürgermeister.

EPS-Bekämpfung

Die vier Mitgliedsgemeinden der Samtgemeinde und der Landkreis haben sich auf eine gemeinsame Strategie zur Bekämpfung des Eichenprozessionsspinner verständigt. Die Bereiche der Gemeinden haben ihre Straßen und Wege in verschiedene Kategorien eingeteilt. In der Kategorie 1 sind beispielsweise Kindergärten, Schulen und besonders stark frequentierte Bereiche, die bei Befall durch den EPS als erste abgesaugt werden. Parallel wurden verschiedene präventive Maßnahmen getroffen, die in diesem Jahr getestet werden, da kaum Erfahrungen mit solchen Maßnahmen vorhanden sind. Nach dem Sommer werden Landkreis und Gemeinden die verschiedenen Maßnahmen auf ihre Wirkung hin überprüfen. 

Alle Gemeinden wenden in diesem Jahr erhebliche finanzielle Mittel für die Bekämpfung und die vorbeugenden Maßnahmen auf. Einig sind sich alle Beteiligten, dass auf chemische Mittel verzichtet werden soll. 

Dorfkernentwicklungskonzept für Emlichheim

In seiner Mai-Sitzung hat der Gemeinderat einstimmig das Ortskernentwicklungskonzept beschlossen. Viele Bürgerinnen und Bürger haben in den Workshops, zu denen der Rat eingeladen hatte, mitgewirkt und ihre Ideen für den Ortskern eingebracht. Nun wird auf Grundlage dieser Workshops und der poltischen Beratungen das Konzept eingereicht, um von einer Jury bewertet zu werden. Wenn das Konzept dort erfolgreich ausgewählt wird, können in den nächsten 10 Jahren bis zu 13,2 Millionen Euro für die Umsetzung des sogenannten integrierten Städtebaulichen Entwicklungskonzeptes (kurz ISEK) investiert werden. Bereits erste Ansätze zur Umsetzung sind mit den Plänen der Volksbank zum Neubau ihrer Geschäftsstelle erkennbar. 

In der oben abgebildeten Zeichnung orange markierten Bereiche stellen Potenzialflächen dar. Hier sind insbesondere der Burhook, aber auch ein evtl. künftiges Bahnhofsumfeld zu nennen. 

Das komplette Konzept kann im Bürger- und Ratsinformationssystem unter www.emlichheim.de eingesehen werden. 

Parallel zur Städtebauförderung arbeiten wir mit unseren Multiplikatoren im Landkreis, Land und im Bund daran, die Bahnverbindung von Neuenhaus über Emlichheim bis nach Coevorden zu führen. Auch die Verlängerung der Straße Obenholt spielt zusammen mit der Südumgehung eine wichtige Rolle bei der Verwirklichung der Pläne. 

Fietzek möchte Frau in der Verwaltungsspitze

Zurzeit gehören dem Verwaltungsvorstand Landrat Friedrich Kethorn, Erster Kreisrat Uwe Fietzek und Kreisrat Dr. Michael Kiehl an. Erster Kreisrat und Kreisrat werden vom Kreistag für die Dauer von 8 Jahren gewählt. Mit der Wahl von Uwe Fietzek zum Landrat am 16. Juni 2019 müsste eine Wahlbeamtenstelle neu besetzt werden. Dieses sollte nach Vorstellung von Fietzek mit einer Frau erfolgen.

„In den letzten Jahren ist es uns gelungen, den Frauenanteil in Führungspositionen kontinuierlich zu steigern. Mit der Berufung von Gitta Mäulen zur Fachbereichsleiterin Gesundheit und Soziales werden die 5 Fachbereichsleitungen  von 3 Frauen wahrgenommen“,  so Uwe Fietzek. Der Fachbereich Familie und Bildung wird seit dem 1. September 2009  durch Gunda Gülker-Alsmeier  geleitet. Den Fachbereich öffentliche Sicherheit und Ordnung verantwortet seit dem 1. Mai 2011 Stefanie Geiger. Die Aufgabe wird aktuell kommissarisch durch Kreisrat Michael Kiehl wahrgenommen. Frau Geiger befindet sich zurzeit noch bis März 2020 in Elternzeit. 

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Fietzek: Gestalten heißt machen

„Gemeinsam. Grafschaft. Gestalten.“ Unter diesem Motto stellt sich Uwe Fietzek aus Wietmarschen am 26. Mai dem Votum der Grafschafterinnen und Grafschafter zur Landratswahl. Der CDU-Kandidat hat sich einiges vorgenommen. In der Nordhorner Innenstadt präsentierte er zusammen mit dem CDU-Kreisvorsitzenden Reinhold Hilbers MdL sein Wahlprogramm und wichtige Projekte. 

„Gestalten heißt für mich auch machen“, so Fietzek. Auf einer Karte hat er wichtige Projekte und Themen abgedruckt. Konkrete Projekte wie die Verlängerung des Bahnverkehres bis in die Niederlande, die rasche Realisierung der Sporthalle in Neuenhaus, die Weiterentwicklung des Tierparks Nordhorn, die Ortsumgehung für Emlichheim und Lohne oder die angemessene Unterbringung der Hella-Wertheim-Sammlung in Gildehaus sind einige der vielfältigen Themen die Fietzek angehen möchte.  mehr…

Politik trifft Ehrenamt

Unter diesem Motto haben wir am vergangenen Donnerstag alle Vereine und Verbände, die ehrenamtlich in der Samtgemeinde tätig sind, auf den Hof Scholten-Melink eingeladen. Bei Grillwurst und kühlen Getränken konnten die Ehrenamt´ler aus Hoogstede, Laar, Ringe und Emlichheim unseren Landratskandidaten Uwe Fietzek kennenlernen und mit ihm über die Anliegen ihrer Vereine sprechen. 

Der Landkreis fördert über viele Förderprogramme und Zuschüsse die ehrenamtliche Arbeit auch in der Samtgemeinde Emlichheim. So konnten beispielsweise Sportvereine über Zuschüsse für neue Flutlichtanlagen profitieren. Jüngst wurde auch in der Jugendförderung eine Richtlinie geändert, die Jugendgruppen die Anschaffung von Freizeitzelten oder Campinggeschirr helfen soll, davon profitieren beispielsweise die Jugendfreizeiten der Kirchen in der Samtgemeinde.  

Unser Landratskandidat Uwe Fietzek, selbst lange Jahre als Jugendbetreuer im Fußball und Tischtennis aktiv, möchte dieses ehrenamtliche Engagement weiter fördern und unterstützen. Mit einem offenen Ohr für die Belange der Vereine und Verbände sollen die Zuschüsse auch immer wieder überprüft werden, damit die Förderung des Landkreises genau dort ankommt, wo sie sinnvoll genutzt werden kann. 

Unsere Ratsmitglieder, die ebenfalls zahlreich an der Veranstaltung teilgenommen haben, werden ebenfalls ein offenes Ohr für die Belange unsere Vereine haben!